Psychosoziale Begleitung

Ziel der psychosozialen Begleitung ist es, Familien mit einem von Behinderung bedrohten, behinderten oder chronisch/schwerst kranken Kind zu entlasten und bei der Führung eines möglichst selbständigen, eigenverantwortlichen Lebens in der Frühphase der Erkrankung bzw. Behinderung zu unterstützen. Die Unterstützungsmaßnahmen zur wirkungsvollen sozialen Eingliederung stehen dabei im Vordergrund. Informationsangebote und Hilfestellungen bei der Beantragung von Sozialleistungen sind wichtige Grundlagen.

Die Arbeit versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe für die betroffenen Familien.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Familien, deren Kinder erstmals mit diesen Problemen konfrontiert sind und in der Regel noch nicht an bestehende Förder- und Hilfeeinrichtungen angebunden sind. Die Begleitung schließt die gesamte Familie mit ein also Eltern, betroffene Kinder/Jugendliche, Geschwisterkinder, weitere Personen aus dem familiären Umfeld, soweit sich für sie aus der Erkrankung/Behinderung Belastungen ergeben oder sie bei der Bewältigung der Erkrankung helfen können. Die Beratung wird von Sozialpädagoginnen durchgeführt und findet bei Bedarf auch bei den Familien zu Hause statt.

Rene-Marc

2 ½ Jahre, „Frühchen“
Er kam mit einem Geburtsgewicht von 650 Gramm zur Welt und seine Eltern erlebten bange Wochen und Monate auf der Intensivstation. Dann folgte ein nervenaufreibendes Jahr zu Hause mit Sauerstoffgabe und Überwachungsmonitor. Heute ist er ein lustiger, kleiner Sonnenschein, der es faustdick hinter den Ohren hat und seine Eltern jeden Tag mit seiner sonnigen Art erfreut.

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