Geschichte

1992 In Augsburg schließen sich MitarbeiterInnen der Kinderklinik Augsburg und betroffene Eltern aus den Selbsthilfegruppen zur Arbeitsgemeinschaft „Bunter Kreis" zusammen. Ihr Ziel ist es, Familien mit schwerst-, chronisch- oder krebskranken Kindern beim Übergang zur häuslichen Pflege zu unterstützen.

1994 In Augsburg wird der „Verein zur Familiennachsorge – BUNTER KREIS e.V." gegründet.

1995 Mit der Betreuung eines schwer behinderten Kindes im Allgäu beginnt eine Kooperation zwischen dem „BUNTEN KREIS" Augsburg und der Diakonie –Evangelischen Sozialstation in Kempten.
Die Kontaktstelle BUNTER KREIS Allgäu entsteht.

1997 Die Kontaktstelle BUNTER KREIS Allgäu trifft sich mit Selbsthilfegruppen aus dem Allgäu. Gerda Hantmann, Mitinitiatorin und im Förderkreis krebskranker Kinder im Allgäu engagiert, führt die Kontaktstelle bei sich zu Hause in Kempten.

1998 Das Team wird durch Sozialpädagoginnen und eine Diätassistentin erweitert. Im Laufe des Jahres kommt eine weitere halbe Stelle im Bereich der psychosozialen Versorgung hinzu. Erste finanzielle, unbürokratische Hilfen werden an betroffene Familien ausgegeben.

1999 Spendenaktionen, maßgeblich unterstützt vom „ Round Table 141" Kempten und der Aktion „Sternstunden", ermöglichen den Aufbau eines Nachsorgezentrums mit Büroräumen und Anlaufstelle für betroffene Familien im Klinikum Kempten.

2000 Der Verein BUNTER KREIS Allgäu e. V. wird gegründet. Am 7. Oktober wird das Nachsorgezentrum im Klinikum Kempten eröffnet.

2002 Der BUNTE KREIS Allgäu gründet zusammen mit der Klinikseelsorge am Klinikum Kempten das Kindergrabfeld am Zentralfriedhof in Kempten, in dem nicht bestattungspflichtige früh- und fehlgeborene Kinder beerdigt werden können..

2005 Das Team der Mitarbeiterinnen wird um eine Psychologin erweitert, die zum Teil im BUNTEN KREIS Allgäu, zum Teil in der Kinderabteilung am Klinikum Kempten tätig ist.

2007 Die Nachsorge findet im Gesundheitssystem die Verankerung als Sozialmedizinische Nachsorgeleistung im Sozialgesetzbuch V und kann damit zumindest zum Teil offiziell über die gesetzlichen Krankenversicherungen bundesweit abgerechnet werden.

2008 Die Über-Lebens-Künstler Ausstellung wird vorgestellt. Sie wandert im ganzen Allgäu und erzählt von einzelnen Familien und Kindern, die vom BUNTEN KREIS betreut werden.

2010 Der BUNTE KREIS Allgäu feiert 10jähriges Bestehen.

2010 Der Vorstand des BUNTEN KREISES wird neu besetzt. Wir begrüßen Herrn Rolf Müller als 1. Vorstandsvorsitzenden.

2012 Erweiterung des psychosozialen Bereiches und der Pflegenachsorge zum Aufbau der SaPpV im Allgäu. Bei der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung möchten wir ihnen ein menschenwürdiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung und – wenn es soweit ist – auch ein Sterben zu Hause ermöglichen. Zwei Nachsorgeschwestern und eine Sozialpädagogin übernehmen zusätzliche Aufgaben in der Palliativversorgung.

2012 10 jähriges Bestehen des Kindergrabfeldes im Zentralfriedhof Kempten.
Neuauflage der Broschüre „ Umgang mit verstorbenen Kindern" im Klinikum - Unterstützung bei den Inhalten und Layout

2014 Einführung neuer Evaluationsbögen (Elternbefragungen) bundesweit zur besseren Vergleichbarkeit der Qualität der Nachsorge über den Bundesverband Bunter Kreis Deutschland

Erstes Benefiz-Reitturnier zugunsten des BUNTEN KREISES

2015 Der Bunte Kreis Allgäu feiert 15 jähriges Bestehen. Die Ausstellung Überlebenskünstler wird erweitert.Der neue Bunte Kreis Film über unsere Tätigkeit wird vorgestellt.

Sophie

9 Jahre, Leukämie
Durch ein Telefonat mit dem Kinderarzt erfuhren die Eltern, dass Sophie an Leukämie erkrankt war. Sie musste sofort ins Kemptener Klinikum, von dort ging es weiter nach München. Sophie: „Meine Freundin Valerie ist an Krebs gestorben, aber ich habe zu Mama gesagt: „Das werden wir überstehen.“ Das ist nun drei Jahre her und ihr geht es wieder gut, auch wenn Mama und Papa gleich Angst haben, wenn ihr der Bauch weh tut.

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